Allgemeine Geschäftsbedingungen für das SACRED GROUND FESTIVAL


  1. Veranstalter

    Z|ART Agency GmbH
    Paul-Lincke-Ufer 8b
    10999 Berlin
    E-Mail: info@sacredground.de


  2. Geltung der AGB; Ticket Weiterverkaufsverbot
    1. Das „Sacred Ground Festival“ findet Am Grundstück von Horst Gerner in Trampe 9, 17326 Brüssow, statt. Das Festivalgelände umfasst sämtliche Flächen zu denen nur Zutritt mit gültigem Festivalticket gewährt wird, dazu gehören insbesondere die bespielten Flächen vor der Scheune und um das Wohngebäude (weiter bezeichnet als „Infield“) sämtliche umzäunte oder anderweitig abgetrennte Flächen. Weiter Campinggelände sowie die ausgewiesenen Parkflächen auf dem Gemeindesportplatz und dem Grundstück von Frau Lewandowski, die Zuwegungen ab Einlass und die Shuttelbusse,. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen AGB gelten auf dem gesamten Festivalgelände.
    2. Diese AGB gelten zwischen dem Käufer einer Eintrittskarte („Besucher“) und dem Veranstalter, dem Zart Agency GmbH („Veranstalter“).
    3. Es ist grundsätzlich untersagt, die bereits erworbene Eintrittskarte gewerblich weiterzuverkaufen. Gewerblich ist jeder Weiterverkauf zu einem höheren Preis, als dem offiziellen Preis des Veranstalters zzgl. Vorverkaufsgebühr.
  3. Anreise; Parken; Campen
    1. Im Festivalticketpreis ist die Park- und Campinggebühr inbegriffen. Obligatorisch ist aufgrund des Müllpfandsystems für jeden Camper der Erwerb eines Müllsackes zum Preis von 5 EUR. Der Pfand wird gegen Rückgabe eines gefüllten Müllsackes zurückerstattet. Die Besucher verpflichten sich, eigenverantwortlich jeglichen, von ihnen verursachten Müll oder andere Gegenstände von den Camping- und Parkflächen zu entfernen.
    2. Die Parkflächen für PKWs sind limitiert und der Veranstalter übernimmt keine Garantie, jedem per PKW anreisenden Besucher einen Parkplatz zu Verfügung stellen zu können. Die Besucher werden in der Anfahrtsbeschreibung darüber aufgeklärt und angeregt, mit der Bahn anzureisen.
    3. Ein Shuttelbus bringt Festivalbesucher vom Bahnhof in Prenzlau an das Festivalgelände. Für Festivalbesucher ist der Shuttlervice kostenlos.
    4. Anreisende mit eigenem PKW dürfen diesen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen im Umkreis des Festivalgeländes abstellen. Parken ist zum Teil gebührenpflichtig. Parken ist auf dem gesamten Festivalgelände nur in den ausgewiesenen Parkzonen erlaubt. Falschparker werden kostenpflichtig abgeschleppt. Auf dem gesamten Festivalgelände und den Parkflächen gilt die StVO. Der Veranstalter übernimmt keinerlei Haftung.
    5. Der Veranstalter informiert ausführlich über Anreise, Campingbeginn, Ausweichmöglichkeiten etc. im Vorfeld der Veranstaltung.
  4. Einlass; Einlasskontrolle
    1. Der Zutritt zum Festivalgelände ist nur mit gültiger Eintrittskarte oder unversehrtem und klar erkennbarem Stempelabdruck möglich. Beim ersten Einlass ist die Karte vorzuzeigen. Erneuter Einlass ist gegen Vorzeigung des Stempels möglich.
    2. Beim Zutritt zum Festivalgelände kann eine Sicherheitskontrolle durch den Ordnungsdienst vor Ort durchgeführt werden. Der Ordnungsdienst ist angewiesen, beim Betreten des Festivalgeländes an der zentralen Einlassstelle zum Infield eine Leibes- sowie Taschenvisitation bei allen Besuchern vorzunehmen. Die Besucher erklären sich damit einverstanden.
    3. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, einem Besucher den Einlass zum Festivalgelände aus wichtigem Grund zu verweigern. Als wichtiger Grund gilt insbesondere aber nicht abschließend, das Mitführen von Verbotenen Gegenständen gem. Ziff. 5, ein offensichtlicher stark alkoholisierter Zustand des Besuchers, wenn der Besucher offensichtlich unter Drogeneinfluss steht oder eine offensichtlich homophobe, sexistische, rassistische oder menschenverachtende Einstellung hat. Bei Verletzung des Jugendschutzes wird der Einlass ebenso verweigert. Besteht ein vorbenannter wichtiger Grund für die Einlassverweigerung verlieren die Eintrittskarte oder das Festivalbändchen ihre Gültigkeit, der Eintrittspreis wird nicht erstattet.
  5. Verbotene Gegenstände
    1. Auf dem gesamten Festivalgelände sind verboten;
      1. branntweinhaltige Getränke und mehr als 5 Liter Bier, Apfelwein, Wein, Sekt pro Person, Glasflaschen jeder Art, Tiere/Haustiere, Waffen aller Art (auch im technischen Sinne), Fackeln, pyrotechnische Gegenstände, Wunderkerzen, Himmelslaternen, Vuvuzelas, Megaphone, Shirts von rechten Bands, kommerzielle, politische oder religiöse Gegenstände aller Art, einschließlich Banner, Schilder, Symbole oder Flugblätter sowie gefährliche oder sperrige Gegenstände (z. B. Leitern, Klappstühle) jeglicher Art.
      2. ohne vorherige schriftliche Genehmigung Foto-, Film-, Videokameras oder sonstige Aufnahmegeräte, die nach ihrer Ausstattung, Art und Größe offensichtlich nicht nur dem privaten Gebrauch dienen
    2. Im Infield sind zudem nicht erlaubt: Jegliche Form von Glasbehälter (auch Parfümflaschen), Camelbags, Kanister, Plastikflaschen, PET Flaschen, Trinkhörner, Dosen (auch Haarspray, Deo etc.), CS-Gas, Pfefferspray, Nietenarm und -halsbänder mit hochstehenden oder angespitzten Nieten, Ketten, Fahnenstangen, Stöcke, Patronengürtel und/oder sonstige Trinkbehälter, eigene Lebensmittel, Hartverpackungen, Kühltaschen, sonstige schwere Behältnisse.
    3. Der Veranstalter ist berechtigt, Verbotene Gegenstände vorübergehend zu verwahren und in Besitz zu nehmen.
  6. Hausrecht; Verhaltensregeln; Fotografieren und Filmen
    1. Das Hausrecht wird vom Veranstalter sowie seinem Ordnungs- und Sicherheitspersonal ausgeübt. Auf dem Festivalgelände gilt die Haus- bzw. Festivalgeländeordnung sowie Park- und Campingordnung des Veranstalters. Den Weisungen des Personals des Veranstalters ist Folge zu leisten. Besuchern ist es untersagt, auf dem Festivalgelände,
      1. verbotene Gegenstände (Ziff. 5) mitzuführen.
      2. körperliche Gewalt gegen andere Besucher, Personal des Veranstalters oder sonstige Dritte auszuüben,
      3. Gegenstände auf die Bühne oder andere Besucher zu werfen,
      4. auf die Bühne, Zelte, Traversen oder ähnliches zu klettern
      5. außerhalb der Toiletten zu urinieren oder die Notdurft zu verrichten,
      6. bauliche Anlagen, Wände, Sachen etc. zu bemalen, zu besprühen oder zu beschmutzen,
      7. ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Veranstalters gewerblich Handel zu treiben, Marketingaktionen oder Werbemaßnahmen durchführen. Werbemaßnahmen gleich welcher Art, d.h. Bewerbung eines Produkts, einer Dienstleistung, eines Unternehmens oder einer Marke, sowie das Anbringen von Dekorationen und sonstigen Gegenständen sind auf dem gesamten Festivalgelände grundsätzlich untersagt.
      8. Bereiche und Räume zu betreten, die für Besucher nicht freigegeben sind.
    2. Fotografieren für den privaten Gebrauch mit Kleinbildkameras und Handys ist gestattet. Die Persönlichkeitsrechte Dritter sind dabei jederzeit zu wahren. Das Herstellen von Film- oder Tonaufnahmen jeglicher Art sowie deren Veröffentlichung Online oder Offline ohne Genehmigung des Veranstalters sind verboten.
    3. Besucher, die gegen vorstehende Verhaltensregeln oder gegen Verhaltensgebote gem. Ziff. 4.3, 5 und 6.1, 6.2 verstoßen oder verstoßen haben, kann der Veranstalter vom Festivalgelände verweisen und Hausverbot erteilen. Begeht ein Besucher auf dem Sacred Ground Festival eine Straftat (z.B. Drogenhandel, Körperverletzung, Diebstahl, sexuelle Nötigung etc.) wird der Besucher sofort und ohne Vorwarnung von dem Festivalgelände verwiesen und der Sachverhalt wird bei der Polizei angezeigt.
    4. Besteht ein vorbenannter wichtiger Grund und der Veranstalter verweist den Besucher vom Veranstaltungsort, verlieren die Eintrittskarte oder das Festivalbändchen ihre Gültigkeit und der Eintrittspreis wird nicht erstattet. Wer schuldhaft gegen diese AGB verstößt, ist dem Veranstalter für den daraus entstandenen Schaden ersatzpflichtig.
  7. Absage oder Abbruch einer Veranstaltung; Programmänderungen
    1. Wird das Sacred Ground Festival abgesagt, besteht ein Anspruch auf Erstattung des Eintrittspreises ohne Vorverkaufsgebühr.
    2. Das Sacred Ground Festival wird bei jeder Witterung durchgeführt, sollten die Witterungsumstände jedoch Gefahr für Leib, Leben oder Gesundheit für Besucher, Künstler oder Personal befürchten lassen, wird das Sacred Ground Festival sofort abgebrochen. In diesem Falle sowie bei Abbruch des Sacred Ground Festivals aus sonstigen Gründen höherer Gewalt, aufgrund behördlicher Anordnung oder gerichtlicher Entscheidung, besteht kein Rückvergütungs- oder Schadensersatzanspruch, es sei denn, dem Veranstalter kann Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last gelegt werden.
    3. Ein Festivalticket berechtigt zum Besuch aller Konzerte und Begleitveranstaltungen auf dem Festivalgelände. Im Falle von Programmänderungen, der Absage einzelner Shows, Streichung einzelner Konzerte aus dem Programm, auch von sog. Headlinern, hat der Besucher daher keine Ansprüche gegen den Veranstalter, solange Änderungen in einem gewissen Rahmen bleiben und der Gesamtcharakter des Sacred Ground Festival gewahrt bleibt. Verspätungen und Verlegungen einzelner Programmpunkte sind vom Besucher hinzunehmen. Änderungen wird der Veranstalter unverzüglich auf www.sacredground.de bekannt geben.
  8. Gesundheitsbeeinträchtigung durch Lautstärke

    Dem Besucher ist bewusst, dass beim Sacred Ground Festival insbesondere vor den Bühnen eine besondere Lautstärke herrscht und die Gefahr von möglichen Gesundheitsschäden, insbesondere Hörschäden, besteht. Der Veranstalter sorgt durch geeignete technische Ausstattung, Lautstärkebegrenzung sowie die Auswahl der individuellen Veranstaltungsorte dafür, dass der Besucher vom Schallpegel der Performances keinen Schaden nimmt. Es wird jedoch unabhängig davon dringend empfohlen, Ohrstöpsel zu verwenden, insbesondere beim Aufenthalt in der Nähe der Lautsprecherboxen sowie einen Platz vor den jeweiligen Bühnen zu wählen, der den individuellen Hörgewohnheiten zuträglich ist.

  9. Jugendschutz

    Für jede Veranstaltung gelten die Bestimmungen des Gesetzes zum Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit.

    1. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren haben nur Zutritt in Begleitung einer personensorgeberechtigten oder einer erziehungsbeauftragten Person. Eine erziehungsbeauftragte Person ist jede Person über 18 Jahren, soweit sie auf Dauer oder zeitweise aufgrund einer Vereinbarung mit der personensorgeberechtigten Person Erziehungsaufgaben wahrnimmt oder soweit sie ein Kind oder eine jugendliche Person im Rahmen der Ausbildung oder der Jugendhilfe betreut (§ 1 Abs. 1 Nr. 4 JuSchG).
    2. Jugendliche im Alter von 16 und einschließlich 17 Jahren, d.h. unter 18 Jahren, haben Zutritt nur in Begleitung einer personensorgeberechtigten Person oder einer erziehungsbeauftragten Person und dürfen sich nach 24.00h nur noch auf dem Campinggelände und auf der Afterparty nur in Begleitung einer personensorgeberechtigten Person oder einer erziehungsbeauftragten Person aufhalten. Entsprechende Einschränkungen bestehen für alle Kinder und Jugendlichen.
    3. Erziehungsbeauftragte Personen haben einen schriftlichen Nachweis ihrer Beauftragung mitzuführen und auf Verlangen eine Kopie des Ausweises der personensorgeberechtigten Person vorzuzeigen.
  10. Haftungsbeschränkung
    1. Der Veranstalter, seine gesetzlichen Vertreter oder seine Erfüllungsgehilfen haften nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
    2. Von der vorstehenden Haftungsbeschränkung unberührt bleibt die Haftung des Veranstalters für anfängliche Unmöglichkeit und für die Verletzung vertragswesentlicher Pflichten auch bei einfacher Fahrlässigkeit, jedoch begrenzt auf den vorhersehbaren und vertragstypischen Schaden. Ansprüche für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz bleiben von der vorstehenden Beschränkung unberührt.
    3. Der Veranstalter haftet nicht für verloren gegangene oder beschädigte Sachen. Parken auf ausgewiesenen Parkplätzen bzw. dem Campinggelände geschieht auf eigene Gefahr.
  11. Recht am eigenen Bild

    Der Veranstalter ist berechtigt, im Rahmen der Veranstaltungen Bild-, Ton- und Bildtonaufnahmen der Besucher ohne Vergütung herzustellen und in jeder Art und Weise umfassend in allen bekannten und zukünftigen Medien zu nutzen oder nutzen zu lassen, insbesondere aber nicht abschließend zur Berichterstattung und zur Bewerbung des Sound of the Forest und aller sonstigen Geschäftstätigkeiten des Veranstalters sowie seiner verbundenen Firmen sowie zur Sponsorenakquise.

  12. Anwendbares Recht; Sonstiges
    1. Es gilt ausschließlich deutsches Recht.
    2. Der Veranstalter behält sich vor, die AGB jederzeit zu ändern

Berlin, Mai 2015
www.sacredground.de